Schützengilde Montafon - Vereinsgeschichte

Die Gründung der Schützengilde Montafon erfolgte im Jahre 1955.
Als Oberschützenmeister wurde Werkmeister der VIW, Willi Wachter einstimmig gewählt. Eine abgebrochene Wohnbaracke von der Silvretta wurde von den Mitglieder zu einem Schießstand mit 10 Ständen in Vandans Gaualanga ausgebaut.

In 100m Entfernung wurde ein überdeckter Zielscheibenstand mit manuellen Zugständen und einem Lawinenschutzdamm mit Kugelfang errichtet. Das erste Übungsschießen war am 21. Mai 1956.

Die Einweihung erfolgte am 21. Juli 1956 durch Herrn Kooperator Richard Schoder aus Vandans, dem ein viertägiges Eröffnungsschießen mit 199 Teilnehmern folgte. 1961 wurde das erste Illwerkeschießen ausgetragen.

 

1964 wurden die manuellen Zugstände gegen elektrische Scheibenzuganlagen der Fa. Johannsen ausgetauscht.
Der Schießstand wurde saniert und ein Aufenthaltsraum angebaut.

Das Bezirksgericht Montafon hat 1965 als Nachfolger der Schützengesellschaft Schruns, der Schützengilde Montafon den damaligen Schießstand mit Schützenhaus am Brief, für den es keine Schießbewilligung mehr gab, als Rechtsnachfolger übergeben. Der Schießstand wurde verkauft.

Durch den starken Schneefall im Winter 1968 ist das Dach des Aufenthaltsraumes eingestürzt und die Schneemassen haben alles unter sich begraben. Es wurde gleich mit dem Wiederaufbau begonnen und das Schlussschiessen konnte wieder abgewickelt werden.

1972 wurde bei der Jahreshauptversammlung Heinz Tschabrun zum Oberschützenmeister gewählt und Willi Wacher wurde Ehrenoberschützenmeister.

1973 wurde die Turnhalle der Volkschule Vandans (Rätikonhalle) erweitert, dabei wurde keine Unterkellerung vorgesehen. Der damalige Kassier Siegfried Caser gab im letzten Moment bei der Gemeinde ein Projekt für einen Zimmergewehrschießstand ein, mit eigenem seitlichen Zugang, Waffendepot, Küche und Abstellraum, Aufenthaltsraum und Schießhalle. Der Schießstand sollte 24 Stände beinhalten.
Durch den angrenzenden Gymnastiksaal der eine schulische Förderung vom Land Vorarlberg erhielt wurde der Zimmergewehrschießstand auf 12 Stände dezimiert. Die Vergabe der Bauarbeiten erfolgte gleich und Caser übernahm die Bauaufsicht für die Gemeinde.

Der Schießstand wurde nach den neuesten Richtlinien gebaut und war von der Beleuchtung her hervorragend.
Am Ende der Weltmeisterschaften 1974 in Thun, bei dem unser OSM Heinz Tschabrun in der Freien Pistole die Bronzemedaille für Österreich in der Mannschaft erreichte und im Einzelbewerb mit 564 R. den 5. Platz belegte, überbrachte der Erzeuger der Elektrischen Zuganlagen (Rika) Karl Riener uns 12 Stück der in Thun aufgestellten Anlagen, die auch heute noch bestens funktionieren.

1979 wurde der Zielscheibenstand in der Gaualanga abgetragen und auf die internationale Distanz von 50m
umgerüstet und das Gelände angeglichen.
Später wurden dann die Scheibenzuganlagen durch Rika- Anlagen ersetzt und das Gelände neuerlich angepasst.

In der Zwischenzeit wurde auch der Auswertungsraum und die Kassa erneuert und die Auswertung auf Computer umgestellt.

Im Jahre 2002 beendete Heinz Tschabrun seine Funktion als Oberschützenmeister.
Einstimmig gewählt wurde Michael Fleisch zum neuen Oberschützenmeister.
Eine seiner ersten Aufgaben war der Anbau von WC-Anlagen, Getränkedepot und eine neu eingerichtete Küche,
sowie die Gestaltung der Umgebung und des Parkplatzes.

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